Anleitung in 7 Schritten

So planst du einen Wettkampftag mit mehreren Gängen.

Mehrere Gänge, mehrere Abgaben je Gang, parallele Arbeitsphasen und ein Team, das gleichzeitig Bescheid wissen muss: Diese Anleitung führt dich von der leeren Meisterschaft bis zum freigegebenen Display, das am Wettkampftag den Takt vorgibt.

Von der Ausschreibung zum Zeitplan

Sieben Schritte, ein durchgängiger Ablauf.

Arbeite die Schritte einmal der Reihe nach durch. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf, und am Ende steht ein Zeitplan, den dein Team ohne Rückfragen lesen kann. Die Details zu jeder Maske findest du im Benutzerhandbuch.

Zum vollständigen Benutzerhandbuch
Schritt 1

Meisterschaft anlegen

Lege unter Planung und Meisterschaften eine neue Meisterschaft an. Pflicht sind Name, Veranstalter und Ort, dazu die Zeitzone als IANA-Zone wie Europe/Berlin sowie Start- und Enddatum. PitClock speichert alle Zeitpunkte intern in UTC und zeigt sie ausschließlich in dieser Zeitzone an. Genau das verhindert die klassischen Fehler beim Sommerzeitwechsel und bei Teams, die aus verschiedenen Regionen anreisen. Die Meisterschaft startet im Status Entwurf: frei bearbeitbar, ohne öffentliche Freigabe und ohne Daten an Displays. Hinterlege gleich das Standard-Warnprofil und die Sichtbarkeit der Ausgabeseiten. Der Nutzen: Alles Folgende hängt an dieser einen Meisterschaft, und ein Projekt entspricht genau einer Meisterschaft.

Schritt 2

Wettkampftage und Gänge strukturieren

Öffne den Zeitplan und lege je Veranstaltungstag einen Wettkampftag an. PitClock schlägt dabei automatisch das nächste freie Datum vor. Danach folgen die Gänge mit Nummer und vollständigem Namen, optional Kategorie, Beschreibung und Hinweisen, dazu eine verantwortliche Person, ein Anrichte-Team und eine sortierbare Priorität. Ein Gang gehört immer zu genau einem Wettkampftag. Vergib sprechende Namen, denn die Live-Anzeige stellt Nummer und Name prominent dar. Strukturiere anschließend die Arbeitsphasen, typischerweise Vorbereitung, Zubereitung, Anrichten und Übergabe, jeweils mit Startzeitpunkt, optionaler Dauer, verantwortlichen Personen und Checkliste. Der Nutzen: Aus einer groben Idee wird ein Ablauf, den jede Person im Team lesen kann.

Schritt 3

Abgabefenster mit Karenzzeiten setzen

Jeder Gang bekommt eine oder mehrere Abgaben. Wähle je Abgabe den Typ, etwa Blindverkostung, Live-Verkostung oder Jury-Präsentation, trage die offizielle Sollzeit ein und setze die Toleranz vor und nach der Sollzeit. Das ist die Karenzzeit aus der Ausschreibung, in PitClock getrennt nach Vorlauf und Nachlauf. Daraus berechnet PitClock das Abgabefenster: frühester Zeitpunkt gleich Sollzeit minus Vorlauf, spätester Zeitpunkt gleich Sollzeit plus Nachlauf, beide Grenzen einschließlich. Bei 15:30 Uhr mit fünf Minuten davor und einer Minute danach ist 15:25:00 bis 15:31:00 rechtzeitig. Ergänze Übergabeort und Hinweise. Der Nutzen: Niemand rechnet am Wettkampftag im Kopf, und Blind- und Live-Abgabe laufen unabhängig voneinander weiter.

Schritt 4

Team und Zuständigkeiten zuweisen

Verteile die drei Zuständigkeiten, die im Wettkampf wirklich zählen: verantwortliche Person je Gang, Anrichte-Team und die Person, die die Abgabe tatsächlich übergibt. PitClock zeigt Verantwortliche und Anrichter dauerhaft auf der Live-Anzeige, die Übergabe lässt sich je Display ein- oder ausblenden. Alle drei erscheinen in identischen, gleich breiten Karten, damit im Stress keine Verwechslung entsteht. Davon getrennt stehen die Rollen mit ihren Rechten: Projekteigentümer, Administrator, Ablaufleitung, Gangverantwortlicher, Teammitglied und Anzeige. Eine operative Wettkampfrolle verleiht niemals Administrationsrechte, und jede Berechtigung wird serverseitig geprüft. Der Nutzen: Jede Aufgabe trägt einen Namen, bevor es eng wird.

Schritt 5

Warnstufen und Audio festlegen

Lege fest, wann PitClock lauter wird. Fünf Warnstufen von normal über Hinweis, knapp und kritisch bis überfällig steuern Farbe, Klartext, Form und Tonmuster. Als Standard sind 30 Minuten Vorlauf für Start Anrichten, Orange ab fünf Minuten Restzeit und Rot ab zwei Minuten hinterlegt, dazu die Wiederholung kritischer Alarme alle 30 Sekunden und überfälliger alle 15 Sekunden. PitClock validiert deine Werte: Die Rotphase darf nicht vor dem Farbverlauf beginnen, Wiederholungsintervalle liegen zwischen 10 und 300 Sekunden, und der überfällige Alarm wird nie seltener wiederholt als der kritische. Signaltöne sind aktiv, Sprachansagen standardmäßig aus und je Display zuschaltbar. Der Nutzen: Abstufung statt Dauerton, damit das Signal an der entscheidenden Stelle noch wirkt.

Schritt 6

Displays freigeben

Erzeuge je Gerät einen eigenen Zugang mit sprechendem Monitornamen, etwa Hallenmonitor oder Küchen-Tablet. Wähle die Zugangsart: öffentlicher Link, PIN-geschützter Link mit Rate-Limit und Sperrlogik oder zeitlich begrenzter Link mit Beginn und Ablauf. Lege außerdem den Modus fest, passive Anzeige oder Fernbedienung, und prüfe das Anzeigeprofil mit Startansicht, Farbmodus und Schwellen. Anzeigeeinstellungen gehören immer zum einzelnen Zugang, nicht zur ganzen Meisterschaft. Deshalb kann der Hallenmonitor anders eingestellt sein als das Tablet in der Küche. Jede Änderung erzeugt eine neue unveränderliche Revision und gilt nur für neu erstellte Freigaben. Der Nutzen: Änderst du Profile vor dem Wettkampftag, behalten laufende Displays ihren geprüften Stand.

Schritt 7

Probelauf und Veröffentlichung

Speichere den Zeitplan, denn nur gespeicherte Stände lassen sich ansehen, und öffne die Entwurfsvorschau. Die Vorschau verlangt die Verwaltungsanmeldung, erzeugt keinen öffentlichen Zugang und schaltet Offline-Aktionen, Audio und Abschlussaktionen ab. Aktivieren kannst du erst, wenn mindestens ein Gang mit Zeit geplant ist. Beachte dabei: Es ist immer genau eine Meisterschaft aktiv, ein Wechsel beendet die bisherige und widerruft deren Zugänge. Geh danach die betriebliche Checkliste durch: Anzeige auf dem echten Gerät am echten Aufstellort öffnen, Offline-Bereitschaft abwarten, Audio freigeben und alle drei Warnstufen hörbar testen, Lautstärke und Ausgabegerät prüfen, Display- und Energiesperren deaktivieren, Ersatzgerät und einen unabhängigen physischen Wecker bereitlegen.

Und am Wettkampftag

Der Plan läuft, das Team schaut auf dieselbe Uhr.

Ist der Zeitplan freigegeben, wird aus Planung Ausführung. Die Live-Anzeige nennt den nächsten relevanten Countdown, den Gang, das zulässige Fenster und die zuständige Person. Quittiert wird über die getrennte Fernbedienung, damit der Monitor ein reiner Monitor bleibt.

Zeitplan und Abgabezeiten im DetailBegriffe im Wettkampf-Glossar nachschlagenErfahrungsbericht aus der Praxis

Maßgeblich für Zeiten, Karenzzeiten und Abläufe sind immer die Ausschreibung und die Wettkampfleitung des jeweiligen Veranstalters. PitClock ist ein unabhängiges Produkt und steht in keiner wirtschaftlichen oder organisatorischen Verbindung zur German Barbecue Association e.V.

Competition timing

Plane deinen Wettkampftag einmal richtig.

Kostenlos starten